Geschichte & Wappen

Der Zeitpunkt einer Markterhebung Riegersburg ist nicht festzustellen. Die Stellung als Markt dürfte sich seit ungefähr 1500 allmählich herausgebildet haben, begünstigt von der Leinweberzunft, die ihren Sitz im Orte hatte. Gegen Ende des 16. Jh., Graz, 1. August 1598, gebraucht der Landesfürst selbst in den von ihm bestätigten Handwerksartikeln "der Leinweber der Pfarrkirchen Riegersburg, Hatzendorf" usw. den Ausdruck "Markt" für Riegersburg (R.A. Dipl. 153 1).

1603 ist bereits ein Marktrichter belegt. Im Laufe des 17. Jh. wird der Ort dann als Markt allgemein anerkannt, wenn sich auch noch Widerstände ergaben, wie ein Zeugnis des Pfarrers von 1663 ergibt (Arch. Riegersburg 1/6), woraus ersichtlich ist, dass der Markt kein Privileg vorweisen konnte. Er blieb auch lange ohne besondere Handelsprivilegien. Erst 1838 Februar 24 bewilligte Kaiser Ferdinand dem Markte die Abhaltung von 4 Jahr- und 2 Viehmärkten (Göth, Mitt. d.Hist.Ver. 2 (1851), S. 74).

 

Das Wappen

Der Markt führt als Wappen im goldenen Schilde den Erzengel Michael im blauen Gewande, geflügelt, mit einem goldenen Kreuz auf schwarzer Scheibe an der Brust, in der Rechten das Flammenschwert, in der Linken eine goldene Waage.